2022

Französischer Flair in der ehemaligen Synagoge

Mit der aus Mainz kommenden fünfköpfigen Formation Nid de Poule, Hühnernest, erlebten die Besucher in der ehemaligen Synagoge Niederzissen erneut ein Konzert der Extraklasse im Veranstaltungsreigen des örtlichen Kultur- und Heimatvereins.

Mit überwiegend eigenen Texten, Kompositionen und Arrangements französischer Chansons im Gipsy-Swing Stil mit einer leichten Prise Jazz sprang der Funke schnell über auf die begeisterten Zuhörer. Gleich zu Beginn und während des ganzen Konzertes erreichte der Kontrabassspieler Jürgen Dorn mit seinen launischen Kommentaren zu den einzelnen, teils bei Reisen

2022

Gemälde, die aufs Auge und auch auf die Seele wirken

„Farbenspiel nach der Flut“: Klothilde Ackermann stellt ihre Werke aus

Von Hans-Willi Kempenich

Niederzissen. Der Entstehung der Gemälde, die jetzt in der ehemaligen Synagoge in Niederzissen zu sehen sind, liegen ganz besondere Beweggründe zugrunde. „Farbenspiel nach der Flut“ hat Klothilde Ackermann ihre Ausstellung überschrieben. Warum? Weil sie selbst als Einwohnerin von Bad Neuenahr von der Flutkatastrophe an der Ahr schwer betroffen war und dabei viel verloren hat.

Dass ihr künstlerisches Schaffen nicht gänzlich in der Flut versank, hat Klothilde Ackermann

2022

Klangkünstler entführt in sphärische Welten

Joachim Gies erneut in ehemaliger Synagoge Niederzissen zu Gast

Von Hans-Willi Kempenich

Niederzissen. Zum fünften Mal gastierte der Musiker Joachim Gies in der ehemaligen Synagoge Niederzissen, und wieder bescherte er den Zuhörern mit seinem Soloprogramm „Im Flug der Töne“ ein Konzerterlebnis der besonderen Art. Mit Sopran- und Altsaxofon, diversen Klangkörpern und exotischen Instrumenten entführte er die Besucher in Schwebezustände zwischen Wachen und Schlafen, zwischen Lauschen und Tanzen – eine außergewöhnliche Reise in neue Klangwelten.

Der aus Bad Neuenahr stammende und

2022

Auf Erkenntnissuche in den Texten der heiligen Hildegard

Meditative Klanglesung – „Eine göttliche Grünkraft wohnt allem Leben inne“

Niederzissen. Eine außergewöhnliche Form, über den Glauben zu sprechen, bot die meditative Klanglesung in der ehemaligen Synagoge von Niederzissen mit Texten der heiligen Hildegard von Bingen. „Es gibt eine Kraft aus der Ewigkeit, und diese Kraft ist grün“, sagte Hildegard. Daher haben sich die Kunsttherapeutin Eva-Maria Weiss und die Klangtherapeutin Sigrid Hergarten den Namen Duo Viridis gegeben und traten in historischen grünen Gewändern auf.

Das Duo führte ein in die

2022

Unterrichtspakete für den Synagogenbesuch

Niederzissen. hwk. Seit inzwischen mehr als zehn Jahren ist die ehemalige Synagoge in Niederzissen nicht nur regelmäßige Veranstaltungsbühne für ein hochwertiges Kulturprogramm, sondern mit ihrem Museum über die Geschichte der ehemaligen jüdischen Gemeinschaft in Niederzissen und dem Brohltal auch ein wertvoller Lernort für weiterführende Schulen. Um Schülern und Lehrpersonen den Zugang in die Materie zu erleichtern, wurden im Rahmen einer Arbeitstagung jetzt erste Schritte hin zu passenden Unterrichtspaketen getan.

Beteiligt daran waren neben Mitgliedern des Kultur- und Heimatvereins, der die

2022

Burgweg-Schüler besuchen ehemalige Synagoge

Niederzissen. Die Klasse 8/9 der Burgweg-Schule besuchte im Rahmen des Geschichtsunterrichts die ehemalige Synagoge in Niederzissen. In der Erinnerungs- und Begegnungsstätte  wurden sie von Brigitte Decker und Richard Keuler sehr eindrücklich über die Geschichte der jüdischen Gemeinde im Brohltal und die Schicksale einzelner Familien informiert. Alle waren sehr berührt von den Schilderungen. Das Foto zeigt die Klasse 8/9 mit Richard Keuler vom Kultur- und Heimatverein, Ulrike Neugebauer, Anne Gillessen und Dirk Hansen. Foto: Privat

Olbrück-Rundschau 29. Juni 2022, Seite 48

2022

Wunderbare Mischung aus Klezmer und jiddischem Tango

Duo Tangoyim in der ehemaligen Synagoge Niederzissen zu Gast

Niederzissen. Auf seiner vierten musikalischen Klezmer-Reise machte das Duo Tangoyim erneut in der ehemaligen Synagoge Niederzissen Station. Diesmal führten Stefanie Hölzle und Daniel Marsch ihre Zuhörer durch Osteuropa zur versunkenen Welt des jüdischen Shtetl und weiter ins Amerika der 1920er-Jahre. Gerade in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erlebten das jiddische Theater und das jiddische Musical am Broadway eine Blütezeit, in der viele bekannte Lieder und Melodien entstanden.

Die begeisterten Zuhörer

2022

Wo Klezmer auf Tango trifft

Das Duo Sing your Soul berührte sein Publikum in der ehemaligen Synagoge

Von Hans-Willi Kempenich

Niederzissen. „Träume, Liebe, Tanz“, dieser Dreiklang hat die Besucher beim Konzert des preisgekrönten Duos Sing your Soul in der ehemaligen Synagoge Niederzissen tief berührt. Die im Norden von Schleswig-Holstein beheimateten Meike Salzmann und Ulrich Lehna hatten „Musik für die Seele“ versprochen, die auch genau dort ankam.

Die Musiker spannten den Bogen von temperamentvoller Klezmermusik über gefühlvollen Tango zu musikalischen Liebeserklärungen. In ausdrucksstarken Instrumentenkombinationen mit verschiedenen

2022

Feierstunde: Zehn Jahre ehemalige Synagoge

Lob für Niederzissener Stätte der Erinnerung, Begegnung, Kultur und des Lernens

Von Hans-Willi Kempenich

Niederzissen. „Now I have a family in Niederzissen” – jetzt habe ich eine Familie in Niederzissen. Mit diesem bewegenden Satz sorgte Harvey Berger, ein erfolgreicher Anwalt aus San Diego (Kalifornien), am 18. März 2012 bei seiner Ansprache anlässlich der Eröffnung der ehemaligen Synagoge in Niederzissen als Erinnerungs- und Begegnungsstätte für feucht-schimmernde Augen. Berger ist der Enkel des letzten Vorstehers der jüdischen Gemeinde Niederzissen, des von den

2022

Mit Klezmermusik Jubiläum gefeiert

Klezmers Techter zu Gast in Ehemaliger Synagoge

Niederzissen. Zum Auftakt des Festwochenendes „Zehn Jahre Erinnerungs- und Begegnungsstätte Ehemalige Synagoge Niederzissen“ haben die Besucher ein erneutes musikalisches Glanzlicht erlebt – ebenso wie fast auf den Tag genau vor zehn Jahren mit dem Premierenkonzert im ehemaligen Gotteshaus. Damals war es das Berliner Duo Franka Lampe und Fabian Schnedler mit seinem Programm „Schicker wie Lot“ („Betrunken wie Lot“), das die Zuhörer für jiddische Musik begeisterte. Beim jetzigen Jubiläumskonzert waren es Klezmers Techter, drei