2022

Neustart mit Musik der Weltklasse in Synagoge Niederzissen

Mongolisch-persische Formation SEDAA begeisterte

29 Monate nach dem pandemiebedingt letzten Konzert in der ehemaligen Synagoge Niederzissen gelang dem Kultur- und Heimatverein nun mit der Formation SEDAA ein fulminanter Neustart der seit 10 Jahren erfolgreichen Konzertreihen. Dieser Ansicht waren auch die für zum Teil von den weither angereisten Besucher und begeisterten Besucher im bis auf den letzten Platz besetzten Haus.

Die sympathischen Musiker Naraa Naranbaatar (Mongolei) – Kehlgesang, Untertongesang, Ikh Khuur -, Nasaa Nasanjargal (Mongolei) – Kehlgesang, Untertongesang, Pferdekopfgeige, Morin

2022

Neues Buch zu Sensationsfund aus Synagoge

Von unserem Mitarbeiter Hans-Willi Kempenich

Autorin Linda Wiesner stellt wissenschaftliche Untersuchungen zur Genisa-Entdeckung aus Niederzissen vor

Niederzissen. „Stoffgeschichten“ ist der Titel eines Buches, das jetzt in der Erinnerungsstätte ehemalige Synagoge in Niederzissen vorgestellt wurde. Inhalt des Werkes ist die wissenschaftliche Auswertung der Textilfunde aus der Genisa des früheren Gotteshauses in Niederzissen. Stoffgeschichten im wahren Wortsinn also und gleichzeitig ein kulturhistorisches Zeugnis einer jüdischen Landgemeinde.

„Es war ein außergewöhnlich großer Fund, der hier vom Dachboden der früheren Synagoge geborgen werden konnte“,

2022

Begegnungsstätte: Ehemalige Synagoge feiert Bestehen im Mai

Verständigung und Freundschaft als Motto – Volksbank unterstützt Vorbereitungen

Niederzissen. Am 18. März 2012 begann mit der Eröffnung der ehemaligen Synagoge als Erinnerungs- und Begegnungsstätte ein neues Kapitel in der nunmehr 180-jährigen Geschichte des früheren jüdischen Gotteshauses in der Niederzissener Mittelstraße. Das zehnjährige Bestehen des Neustarts soll am 7. und 8. Mai gebührend gefeiert werden. Die Vorbereitung des Festprogramms läuft auf Hochtouren, versichert Richard Keuler, der Vorsitzende des örtlichen Kultur- und Heimatvereins (KHV), der das Haus bewirtschaftet.

Bruno Jaeger, Geschäftsführer

2022

Erinnerung und Verantwortung

Landtagsabgeordnete Susanne Müller besuchte ehemalige Synagoge

Niederzissen. Die Landtagsabgeordnete Susanne Müller (SPD) war in Niederzissen in der ehemaligen Synagoge zu Besuch. Richard Keuler, Vorsitzender des Kultur- und Heimatvereins Niederzissen, informierte sie zur Geschichte der Synagoge von deren Entstehung bis zum heutigen Tag. So war die alte Synagoge nicht nur Zentrum des jüdischen Glaubens im 19. und 20. Jahrhundert, sondern ist heute noch Ort der Begegnung, des Zusammentreffens von Geschichte und Kultur. Die Sicherung und Aufarbeitung historischer Funde führte zu einer

2022

Kultur: Planen nach dem Prinzip Hoffnung

Verein in Niederzissen hat den Terminkalender mit Veranstaltungen gefüllt: Den Anfang macht die Formation Sedaa

Von unserem Mitarbeiter Hans-Willi Kempenich

Niederzissen. Langfristige Planungen sind bei der derzeitigen Corona-Lage überall schwierig. Beim Kultur- und Heimatverein Niederzissen laufen dennoch die Vorbereitungen für ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm in der ehemaligen Synagoge. Gisela Reichrath und Richard Keuler informierten jetzt über den aktuellen Stand der Planungen.

„Von den rund 15 vorgesehenen Kulturveranstaltungen des vergangenen Jahres konnten gerade mal drei durchgeführt werden. Das trifft uns als Veranstalter,

2022

Auf den Spuren jüdischen Lebens

Schülerinnen der Schönstätter Marienschule Vallendar besuchten die Ehemalige Synagoge Niederzissen

Vallendar:  Am 17. Januar besuchte die Klasse 10c der Schönstätter Marienschule Vallendar zusammen mit ihren Lehrerinnen Anne Wagner und Dorothee Bürger die Ehemalige Synagoge in Niederzissen. Dort wurde ihr Besuch begleitet von Richard Keuler und Brigitte Decker vom Kultur‑ und Heimatverein Niederzissen.

Im Vorfeld hatten sich die Schülerinnen bereits mit verschiedenen Facetten des Judentums auseinandergesetzt. In der ehemaligen Synagoge ging es schließlich um konkrete Schicksale jüdischer Bürger.

Zu Beginn des

2021

Jüdisches Leben in Niederzissen

Schüler der BBS besuchten die Synagoge

Juden waren in Niederzissen nachweislich seit 1510 ansässig, vermutlich schon seit 1250. Über ihren Alltag, ihre besonderen Tätigkeitsfelder und ihr Schicksal während des Nationalsozialismus informierten sich im November Schüler der Jahrgangsstufe 12 (Deutschleistungskurs) und 13 (Geschichtskurse) des Beruflichen Gymnasium.

Durchschnittlich 60 Juden gehörten bis ins 20. Jahrhundert der jüdischen Gemeinde im Brohltal an. Sie waren Vieh- und Kramhändler, Metzger, Bäcker, Klempner und Anstreicher. Nach den November Pogromen 1938 wurden sie gezwungen ihre Synagoge zu

2021

„1700 Jahre jüdisches Leben. Tradition und Identität der Juden in Rheinland-Pfalz“

Wanderausstellung noch bis 19. Dezember  in der Synagoge Niederzissen

Da die Wanderausstellung des Landes Rheinland-Pfalz in Kürze endgültig Niederzissen verlassen wird, besteht letztmalig am Sonntag, 19. Dezember, die Möglichkeit, die Ausstellung in der ehem. Synagoge zu besichtigen. Darauf weist der Kultur- und Heimatverein Niederzissen hin. Sie beleuchtet vielerlei interessante Aspekte des jüdischen Lebens im Laufe der Jahrhunderte bis heute.

So werden auf 16 Thementafeln Schlaglichter auf die reiche jüdische Geschichte in Rheinland-Pfalz geworfen und einzelne Persönlichkeiten, Bräuche und Bauten präsentiert.

2021

Jüdischem Leben auf der Spur

Ehemalige Synagoge ist wichtiger Partner einer Kölner Ausstellung

Köln/Niederzissen. Sichtlich beeindruckt und auch stolz war die Niederzissener Delegation aus Ortsbürgermeister Rolf Hans, dem Beigeordneten Nico Degen und den Mitgliedern des Kultur- und Heimatvereins, Brigitte und Johannes Decker, Gisela Reichrath, Richard Keuler, Dieter Lukas und Günter Nerger, bei der Ausstellungseröffnung im Kolumba, dem Kunstmuseum der Erzdiözese Köln. Der Stolz kam nicht von ungefähr: Aus der ehemaligen Synagoge Niederzissen ist die gesamte Genisa, die Funde vom Dachboden der Synagoge, in der Ausstellung

2021

Ausstellung erinnert an jüdisches Leben

Dialog, Versöhnung, Mahnung: In ehemaliger Synagoge wird wechselvolle Geschichte facettenreich beleuchtet

Von unserem Mitarbeiter Hans-Willi Kempenich

Niederzissen. Staatssekretär David Profit vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Frauen, Familie, Kultur und Integration eröffnete in Niederzissen eine besondere Ausstellung an einem besonderen Ort: Auf 16 Bild- und Schrifttafeln werden bis zum 1. November „1700 Jahre jüdisches Leben. Tradition und Identität der Juden in Rheinland-Pfalz“ beleuchtet. Und dies in der ehemaligen Synagoge, „unserem besonderen Ort für Geschichte, Aufklärung, Toleranz und Kultur“, wie Richard Keuler, der